Warum auch Linke für Jogis Jungs sein dürfen

Unter Linken ziemt es sich gemeinhin nicht, dem deutschen Team bei Länderspielen die Daumen zu drücken. Wer die Begegnungen der DFB-Elf bei Welt- oder Europameisterschaften in Kneipen oder beim Public Viewing schaut, bekommt vor allem bei Niederlagen »unserer Jungs« einen manifesten Eindruck von der Kehrseite des abgefeierten deutschen Fußballparty-Nationalismus. In den vielerorts beobachteten »Nie wieder Pizza«-Rufen und den teilweise in die Tat umgesetzten Prügelandrohungen gegen fröhliche Italien-Fans nach der 1:2-Pleite im Halbfinale der EM 2012 zeigte sich der mit einem beängstigenden Überlegenheitsgefühl sich paarende debil-deutsche Chauvinismus von seiner widerlichsten Seite.

http://akweb.de/ak_s/ak595/23.htm

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