Veranstaltung: Der Staudamm Belo Monte und das Erbe der Militärdiktatur

Podiumsgespräch

Datum: Mittwoch, 02. Juli 2014, 19.30 – 21.30 Uhr

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Sprache: Deutsch und Portugiesisch mit Simultanübersetzung

Mit: Guilherme Carvalho, Federação de Órgãos para Assistência Social e Educacional FASE, Brasilien, Thomas Fatheuer, KoBra – Kooperation Brasilien e.V., Deutschland

Der Bau des Staudamms Belo Monte am Fluss Xingu im nordbrasilianischen Pará schreitet trotz zahlreicher anhängiger Klagen bei brasilianischen Gerichten voran. Die Regierung schafft mit dem Weiterbau vollendete Tatsachen und beruft sich dabei auf ein Gesetz aus der Zeit der brasilianischen Militärdiktatur. Mit dem Verweis auf dieses Rechtskonstrukt setzt sie verfassungsrechtlich vorgesehene Prinzipien bei höherwertigen nationalen Interessen außer Kraft.

Mit den Referenten werden wir der Frage nachgehen, ob und wieweit demokratische Prinzipien mit dem Bau von Megaprojekten vereinbar sind. Wie im Falle des Staudamms Belo Monte werden diese Projekte oftmals gegen den Willen der lokalen Bevölkerung gebaut.

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Initiative Nunca Mais – Nie Wieder

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