Stadien ohne Zukunft: Auf der Suche nach weißen Elefanten #WM2014

Thomas Dudek 24.06.2014

heisse.de.amazonia_arenaDass die Proteste gegen die Verschwendungssucht der Politik und den Größenwahn der FIFA berechtigt sind, zeigt die Situation bei den Gastgebern der letzten großen Fußballturniere. All diese Länder haben heute Probleme, die Stadien zu unterhalten…

… Trotz dieser Negativbeispiele hat sich auch in Brasilien bei der Errichtung der WM-Stadien der Gigantismus durchgesetzt. Das berühmteste Beispiel für diesen Protz ohne Nachhaltigkeit ist die Arena in Manaus, wo insgesamt vier Gruppenspiele ausgetragen werden. 206 Millionen Euro und vier Menschenleben kostete der Bau der Arena de Amazonia, deren Nutzung nach dem Turnier mehr als fraglich ist. Der erfolgreichste Verein der Stadt spielt in der 3. Liga und kann sich das Stadion als Austragungsort seiner Heimspiele nicht leisten

…Nicht viel rosiger sieht die Zukunft der elf übrigen WM-Stadien aus. Brasilien ist zwar ein fußballverrücktes Land, doch die Ligaspiele sind dennoch oft schlecht besucht. Viele Brasilianer können sich die teuren Eintrittskarten für die Spiele von Corinthians, Fluminense, Botafago und Co. einfach nicht leisten. Die noch teureren Tickets für die WM-Spiele bleiben für sie ein Traum…

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