Stadtteilabend in Stuttgart: #Brasilien – soziale Proteste, #FIFA und die #WM

stadtteilabend_SBis zum 13. Juli fin­det in Bra­si­li­en die Fuß­ball Welt­meis­ter­schaft statt. Damit die WM statt­fin­den kann, wur­den bis zu 250‘000 Men­schen aus ihren Woh­nun­gen ver­trie­ben. Ganze Quar­tie­re wur­den zer­stört, um neue Sta­di­en und an­gren­zen­de Shop­ping­tem­pel zu bauen. Wäh­rend die Men­schen an den so­zia­len Mis­stän­den lei­den, in­ves­tiert der bra­si­lia­ni­sche Staat Mil­li­ar­den in die Sta­di­en, In­fra­struk­tur und bauen „ne­ben­bei“ noch den sog. Si­cher­heits­ap­pa­rat aus.
Die we­ni­gen Pro­fi­teu­re die­ses Spek­ta­kels: Die FIFA und in­ter­na­tio­na­le Kon­zer­ne. Damit ein­her geht der Image-​Ge­winn von Bra­si­li­en mit zahl­rei­chen „hohen“ Be­su­chern aus Po­li­tik und Wirt­schaft, wäh­rend die Be­völ­ke­rung unter den Zu­stän­den lei­den und mit Re­pres­si­on über­schüt­tet wer­den.
Um gegen die Miss­stän­de an­zu­kämp­fen, gehen Ak­ti­vis­tIn­nen in Bra­si­li­en seit Mo­na­ten unter der ge­mein­sa­men Pa­ro­le „Não vai ter copa“ (Es wird keine WM statt­fin­den) auf die Stras­se, die mit har­ter Re­pres­si­on sei­tens der Be­hör­den be­ant­wor­tet wer­den.
Wir möch­ten in un­se­rem Stadt­teil­a­bend im Juli auf die Hin­ter­grün­de und die Pro­fi­teu­re der WM ein­ge­hen, sowie auf das Ver­hält­nis von Po­li­tik und sport­li­chen Gro­ßevents.

Don­ners­tag, 10. Juli, ab 19 Uhr
Kol­cho­se Ost
Wa­gen­burg­str. 77 (40er Hal­te­stell­te Tun­nel Ost­por­tal)
70184 Stutt­gart

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