#FIFA arrangiert sich mit Rassismus – FARE-Beobachtung abgelehnt

FARE-Initiative beklagt Ignoranz gegenüber Ausfällen von Fans in WM-Stadien

Bei internationalen Großveranstaltungen, wie der Fußball-WM 2014, kommt es immer wieder zu rassistischen Übergriffen. Die FARE-Initiative versucht mit ihrer Arbeit gegen diese Vorkommnisse vorzugehen.

nd_no_to_racismDie WM in Brasilien neigt sich dem Ende zu. Leider gab es auch Schlagzeilen über rassistische Vorfälle, wie Blackfacing deutscher Fans bei der Partie gegen Ghana, einer Reichskriegsflagge beim Spiel gegen Portugal, homophobe Schlachtrufe mexikanischer Fans oder einen kolumbianischen Anhänger, der im Stadion ein Bischofskostüm voller Hakenkreuze trug. Haben derlei Vorfälle zugenommen?

Zuerst muss man sagen, dass es eine großartige Weltmeisterschaft ist. Die Begeisterung und die Stimmung sind unglaublich. Brasilien beweist eindrucksvoll, dass dort das romantische Herz des Fußballs schlägt. Leider wird das Turnier aber tatsächlich von wiederholten rassistischen und homophoben Vorfällen auf den Tribünen getrübt. Es gab nicht nur die erwähnten Fälle. Keltische Kreuze und andere in der rechten Szene gängige Symbole wurden ebenfalls von einzelnen Zuschauern offen gezeigt. Doch wie die ständigen homophoben Schlachtrufe der mexikanischen Fans zeigen, hat sich die FIFA mit diesen Vorfällen offenbar arrangiert…

In dem FARE Report sind alle Vorkommnisse dokumentiert

das ganze Interview bei: neues deutschland

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