Rückblick #FIFAWM in #Brasilien: Hamburger Kessel nun auch in São Paulo

von Christian Russau

tazblog_hamburger-kessel-brasilViel wurde über die Gewinner und Verlierer der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien geschrieben. Ein Versuch, einen kurzen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

[…] Was FIFA-Niveau hatte, wurde sehr schnell klar. Neben den Gewinnen für die in der Schweiz dort so schlau als gemeinnützige niedergelassene Institution mit dem Akronym der vier Buchstaben erlangte auf Brasiliens Straßen vor allem eines FIFA-Niveau: die Polizeistrategie. Waren es im Juni 2013 während des Confederation-Cups vor allem noch Tränengas und Tritte, Pfefferspray und Prügel, mit denen die auf den Demonstrationen eingesetzten Militärpolizisten sich polizeitaktisch einen entsprechenden Ruf in der Presse erprügelt hatten, so stellten die Militärpolizeieinheiten 2014 während der WM unter Beweis, was sie im vergangenen Jahr eifrig trainiert hatten. Versammelten sich kurz vor dem Eröffnungsspiel tausend Demonstranten im Zentrum São Paulos, um gegen FIFA, WM-Ausgaben und damit im Zusammenhang stehende soziale Räumungen zu protestieren, sperrte die doppelte Anzahl an Polizisten das Gebiet großflächig ab. Und am Effektivsten erwies sich dabei die von der Polizei erstmals in Brasilien, ab Februar 2014 im Vorfeld der WM, und danach mehrmals angewandte Taktik des mehrstündigen Einkesselns von Demonstranten…

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