Veranstaltung: „Count Down am Xingú IV“, Naxos-Kino, Frankfurt am Main, 14.Oktober, 19:30 Uhr

Count Down am Xingú IV – Staudamm-Bau mit Methoden einer Militär-Diktatur Regie Martin Keßler 2014 – 73 Min „An Großprojekten wie Belo Monte verdient immer eine Oligarchie“, sagt Dom Erwin Kräutler, der katholische Bischof von Altamira. „Es macht viel mehr Sinn, in Wind- und Solarenergie zu investieren, statt hier den Urwald platt zu machen.“ Seit Jahren kämpft er und das Bürgerbündnis »Xingu vivo« u.a. mit Besetzungen gegen das Großkraftwerk. Mehrfach haben ihnen Gerichte recht gegeben und den Riesenstaudamm für illegal erklärt. Doch Belo Monte wird einfach weiter gebaut – mithilfe von Rechtskonstruktionen aus der Zeit der Militärdiktatur. »Mit Demokratie hat das nichts zu tun«, sagt der Bischof. Europäische Firmen liefern LKW und Turbinen – ob Siemens, Voith, Andritz oder Mercedes, die „Münchner Rück“ und Allianz sichern das finanzielle Risiko ab. Ein Riesengeschäft für internationale Konzerne und die brasilianische »Baumafia« – auf Kosten der »grünen Lunge der Welt« und der Menschen, die hier leben. Anschließend Filmgespräch mit Martin Kessler.

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