„Hamburg übernimmt sich“ Olympia in der Hansestadt

OLYMPISCHE SPIELE Die Diskussion der Reihe Brot und Spiele spricht über Olympia in der Hansestadt

Interview mit Manuel Osório von Jelena Malkowski, taz

Und wie sehen Sie Olympia in Hamburg?

Hier treibt vor allem die Handelskammer die Bewerbung voran. Da haben wohl Teile der Wirtschaft ein großes Interesse, die Spiele durchzuführen. Den Nachteil hat die Bevölkerung, die für die Risiken einstehen muss. Ein unsicherer und ungleich verteilter Gewinn steht einem sehr hohen Risiko entgegen. Hamburg übernimmt sich damit, so ein Weltereignis in dieser verglichen mit London oder Tokio kleinen Stadt auszurichten.

Wie sähe Ihr Konzept für Olympia aus?

Ich fände es eine gute Idee, die Olympischen Spiele immer an einem Ort stattfinden zu lassen, zum Beispiel in Athen. Damit haben die austragenden Städte nicht so gigantisch hohe Investitionen, von denen zu befürchten ist, dass sie auf Dauer gar nicht genutzt werden können.

Wie kann man verhindern, dass die olympischen Stätten hinterher ausgestorben sind?

Man könnte die Spiele zumindest in einer größeren Region stattfinden lassen. Wenn man zum Beispiel nicht nur eine Stadt nimmt, sondern – wie mal angedacht war – Hamburg und Berlin die Spiele gemeinsam austragen würden, könnte man vorhandene Sportstätten besser nutzen.

das ganze Interview: taz.de

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