Stadt als Pulverfass: David Harvey in São Paulo

von Niklas Franzen, taz.blogs

taz_harveyWeltweit schreitet die Verstädterung voran. Seit 2008 leben zum ersten Mal mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land. Nicht nur Stadtforscher*innen sind sich sicher, dass sich soziale Kämpfe zukünftig primär in den Metropolen abspielen werden.

„Heutzutage ist die Urbanisierung der größte Stabilisator des Kapitalismus“, sagt David Harvey im überfüllten Kulturzentrum CCSP in São Paulo. Der britische Marxist war im  November 2014 der Einladung des linken Verlags Boitempo gefolgt, um sein neues Buch „Marx‘ Kapital lesen“ vorzustellen und über die Folgen kapitalistischer Stadtentwicklung zu diskutieren. Mit der von der Partie: die Professoren Nabil Bonduki und João Whittaker, Guilherme Boulos von der Wohnungslosenbewegung MTST und die Bewegung für kostenlosen Nahverkehr MPL.

Bereits im vergangenen Jahr tourte Harvey durch das größte Land Südamerikas und lockte tausende Zuschauer an. In kaum einem anderen Land wird der „Starmarxist“ so gerne und häufig rezipiert wie in Brasilien. Auch in São Paulo hat sich zwei Stunden vor Beginn hat sich eine lange Schlange vor dem schicken Kulturzentrum gebildet. Das junge Publikum klebt förmlich an den Lippen Harveys, der stilbewusst ein knallrotes Hemd trägt…

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